Geschichte

2016
David Bertschinger übernimmt als neu gewählter Kantor sein Amt.

2015
Peter Appenzeller leitet bis zur Wahl eines neuen Kantors die Chöre der Stadtkirche Winterthur.

2000 – 2014
Christoph Kobelt setzt mit Aufführungen eigener Werke, mit der regelmässigen Zusammenarbeit mit dem Musikkollegium Winterthur und mit gemeinsamen Konzerten mit dem Glarner Singverein neue Akzente im musikalischen Wirken der Kantorei. Seine intensive Arbeit mit dem Jugendchor findet jeweils ihren Höhepunkt im alljährlich durchgeführten Singlager im Toggenburg.

1972 – 1999
Jean-Pierre Druey führt den Erwachsenen- und den Jugendchor zu neuen Höhen. Die Umwandlung des Kirchenchores in eine Kantorei (1975) ist ein wichtiger Schritt, den Chor mit neuen Zielsetzungen jung, beweglich und aufgeschlossen zu halten.

1940 – 1972
Mit der Wahl von Bernhard Henking zum Chorleiter wird das erste Kantorenamt der Schweiz geschaffen. Die Gründung des Jugendchores (1940) und die Namensänderung zum „Reformierten Kirchenchor“ (1941) sind äussere Zeichen dieses Wandels.

1893 – 1940
Die ersten beiden Chorleiter, Emil Fischer, 1893 bis 1906, und Julius Elmer, 1906 bis 1913, sind zugleich Organisten an der Stadtkirchenorgel. Dieses Doppelamt ist oft schwer zu erfüllen, deshalb wird 1913 Lothar Kempter aus Zürich ausschliesslich als Chorleiter angestellt. Er prägt das Wirken des Chores während 25 Jahren.

1893
Am 10. Januar 1893 findet die Gründung des „Evangelischen Kirchengesangvereins“ der Stadtkirche Winterthur statt. Der neue Chor tritt gleich im ersten Jahr zwölfmal an die Öffentlichkeit. Bis Ende 1893 weist er einen Bestand von über hundert Sängerinnen und Sängern auf.

 

Eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Kantorei finden Sie im Textheft zum Jubiläumskonzert vom 15. September 2018 unter dem Titel „Vom Kirchengesangverein zur Kantorei“ (S. 24). Textheft Jubilaeumskonzert 2018